Spiegel.de macht jetzt Werbung für Modedroge

Montag, 10. November 2008

Ein Glück bin ich aus dem Alter heraus, in dem man jedem Trend hinterherlaufen muss. Denn spätestens jetzt hätte ich durch den Artikel über die “Spice” genannte Kräutermischung aus England auf spiegel.de erfahren und den unwillkürlichen Drang verspürt, mir das zu besorgen. Keiner weiss genau, was da drin ist, es ist (noch) legal und soll ja soooooo breit machen.

Spice

Ein wenig Recherche zeigt, dass bis jetzt wirklich nicht bekannt ist, wie sich dieses Kraut zusammensetzt. Einige Kiffer Experten meinen, dass die angeblich enthaltenen Pflanzenbestandteile wie Meeresbohne und Indischer Lotus wohl kaum in der Lage seien, Rauschzustände auszulösen. Vielmehr wird vermutet, dass den Pflanzen eine chemische Substanz beigemengt wird, die bisher nicht analysiert wurde. Da frage ich mich, wie so etwas monatelang im Handel ist und niemand fühlt sich für die Kiffer-Volksgesundheit zuständig? Wo ist der Verbraucherschutz und  Stiftung-Warentest, wenn man sie braucht? Wann startet Johann Lafer die erste Kochsendung mit dem Superkraut? 

Bis dahin: Finger weg von dem Scheiß!

Hier sehen wir einen enthusiastischen Kollegen bei der Genußvariante “Eimerrauchen” mit der Marke “Spice-Gold”.

 

DunespiceSehr schön sind auch diese Idioten, die sich bereits um das Spice prügeln. Die Spacehirnis glauben, mit Spice könne man Kraft der Gedanken den Raum krümmen und so an jeden Punkt des Universums reisen. Vergesst es, das klappt nie.

 

  

 

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